Kulturelle Bildung in der Schule Arnkielstraße, was bedeutet das?

Wir sind eine Grundschule, in der Kunst und Kultur nicht nur auf vielfältige Weise erlebbar und sichtbar vorhanden, sondern auch mit allen Gremien als „künstlerisch-kulturelles Profil“ abgestimmt sind.

Im Zuge unserer sich schnell verändernden Welt und der damit einhergehenden Bildungsanforderung sich ständig flexibel neu zu orientieren und zu positionieren, sind so wichtige Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, Identifikation, Integration und Kommunikation heute nötiger denn je.

Kulturelle Bildung ist nachgewiesener Maßen in besonderer Weise geeignet, junge Menschen darin zu unterstützen, diese Schlüsselkompetenzen auszubilden und/oder zu verstärken.

Sie hilft Kindern, ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen, ihre Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten zu verfeinern, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihr Selbstbewusstsein zu stärken sowie sich als sozial handelndes Wesen in einer vielfältigen Gesellschaft einen soliden Platz zu erobern, und das alles auf ganz individuellem, von jedem einzelnen Kind passend ausgewählten und für jedes Kind passend zugeschnittenen Weg.

So gesehen stellt sich kulturelle Bildung als Grundstein für alle weiteren Fähigkeiten, Kulturtechniken und Kompetenzen dar.

Wir fordern und fördern alle unsere Schülerinnen und Schüler  – unbesehen ihrer sozialen und kulturellen Herkunft oder ihrer unterschiedlichen Begabungen und (Sprach)fähigkeiten. Im Rahmen der von der Behörde vorgegebenen flexiblen Stundentafel haben wir eine wir eine dem kulturellen Schwerpunkt angepasste Variante entwickelt und verankern zusätzlich mit zahlreichen Projekten eine große Auswahl an Kulturangeboten.

Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Teilbereiche:

  • Literatur: (Schwerpunkt lesen) – Literaturtage, Lesekistenprojekt, Lesewettbewerb, schuleigne Bücherei, regelmäßige Besuche der HÖB und des Hamburger Kinderbuchhauses, Leseklub im Rahmen des Ganztages, (Vor)Leseangebote in der Mittagsfreizeit, Schreibworkshops sowie alle Sprachförderprojekte, die schon bei den ganz Kleinen anfangen (z. B. FLY)…
  • Musik: Teilnahme an JEKI, Ganztagsangebote Percussion und verschiedene Tanzkurse, 3 Kinderkunstklubs Musik, Teilnahme am Projekt „Dr. Sound“, Schulchor, Weihnachtssingen, Auftritte im Stadtteil, regelmäßige Besuche des „Klingenden Museums“, …
  • Bildende Kunst: verstärkter Kunstunterricht in allen Klassenstufen, 2 KinderKunstKlubs Bildende Kunst, seit 5 Jahren Herausgabe eines Jahreskalenders mit Kinderkunstwerken, regelmäßige Besuche der Kunsthalle, der Galerie der Gegenwart und des Bucerius Kunstforums, wechselnde Ausstellungen von Schülerarbeiten in der Schule und an außerschulischen Orten, (erfolgreiche Teilnahme) an vielen Wettbewerben und Stadtteilprojekten...
  • Theater: regelmäßiger Unterricht im Rahmen der Stundentafel, regelmäßige Aufführungen zu den Einschulungsfeiern, Theater- und Tanzkurse im Rahmen des Ganztages (u. a. ein langfristiges Theaterprojekt mit an Demenz erkrankten Senioren), Verkleidungs-, Theater- und Tanzangebote in der Mittagsfreizeit, Besuch von Theateraufführungen anderer Schulen, regelmäßige Besuche verschiedener Theaterbühnen, Stadtteilprojekt „GRENZENLOSES THEATER“...
  • Fortsetzung der „großen“ Kooperationsprojekte mit dem Bürgertreff und anderen außerschulischen Partnern („Wandbildprojekte“, „1001 Kunststückchen“, “Lyrik ist nicht schwyrik“, „Dideldidei“, „Altona isst!“, „Alles Müll, oder was?“, „Aah wie Altona“ und „GRENZENLOSES THEATER“...

Die Aktivierung kultureller Teilhabe gehört genau so zu unserem Schulprogramm, d. h. die Kinder, die mit anderen musizieren, malen, lesen und Theater spielen, ihre reale und mediale Umwelt historisch einordnen und mit gestalten, müssen und sollen auch Gelegenheit bekommen, zu sehen, was und wie die „Profis“ das machen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wie z.B. dem Hamburger Kinderbuchhaus und dem Kindertheater, der Galerie der Gegenwart und der Elbphilarmonie sowie dem Bürgertreff Altona-Nord organisieren wir eine Vielzahl von Realbegegnungen mit Theateraufführungen, Konzerten, Museumsbesuchen und Lesungen.

Diese Punkte bilden den groben inhaltlichen Rahmen und die gemeinsame Basis unseres Programms zur Kulturorientierung. Sie werden kontinuierlich auf unterschiedlichen Ebenen der Schulentwicklung mit allen Beteiligten weiter entwickelt:

  • Erprobung neuer Unterrichtsmodelle (s. alles>>könner)
  • Verpflichtende Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, gemeinsame Arbeit mit Künstlerinnen und Künstlern und ambitionierten Institutionen (s. Kooperationspartner)...
  • Schul- und stadtteilöffentliches Engagement (s. Wettbewerbe, Feste, Veranstaltungen, alljährlicher Kunstkalender)...
  • Regelmäßige Fortbildung der Fachkolleginnen in Seminaren des Landesinstituts Hamburg 
  • Teilnahme mehrerer KollegInnen an vernetzenden Workshops der Elbphilarmonie und anderer Musikinstitutionen zur optimalen Umsetzung der verschiedenen Musikangebote für Schulen...

November 2015

Sybille Ekrut, Kulturbeauftragte

 

Aktuelles

Termine für individuelle Beratungsgespräche bietet die Schulleitung nach tel. Absprache an. Vereinbaren Sie einen Termin unter 040/428-9357-40.

Von Apfelkuchen bis Zauberlicht

Schulkunstkalender 2018