Besuch bei der Bahnhofspolizei im Hamburger Hauptbahnhof

Kleine „Räuber“ in Handschellen

Am vergangenen Montag konnte man Ibrahim und Tom in Handschellen auf der Polizeiwache im Hamburger Hauptbahnhof antreffen! Was war passiert?

Na klar! Der Lebenswelt-Entdecker-Kurs war wieder auf Tour! Diesmal bekamen die 11 Kids aus Klasse 1 bis 4 einen tollen Einblick in die Arbeit der Bahnhofspolizei. Babette Schultz und ihr Kollege Joachim Struck von der Bundespolizei haben mit uns eine spannende Führung quer durch den Hauptbahnhof und die Polizeiwache gemacht.

Im Hauptbahnhof gibt es einen Süd- und einen Nordsteg, von denen die Treppen runter auf die Bahnsteige führen. Von oben hat man einen tollen Blick auf das Geschehen im Bahnhof. Anhand der Rillen im Boden können auch Blinde ihren Weg finden und auf den Handläufen an den Treppen stehen in Blindenschrift die Nummern der Gleise. Frau Schultz erklärt uns, dass man auf einfahrende Züge achten muss. Steht man zu dicht am Gleis, kann man durch den Sog mitgerissen werden. Außerdem sollte man auf gar keinen Fall auf die Stromleitungen pinkeln. Und dies nicht nur, weil man von einer der Überwachungskameras gefilmt werden könnte, sondern vor allem, weil Flüssigkeiten Strom leiten.

Benötigt man Hilfe, weil man die Eltern verloren hat oder weil einem jemand die Tasche geklaut hat, so findet man ganz schnell die Wache, indem man den Zeichen für Polizei auf den Hinweisschildern folgt. Dies können die kleinen Entdecker der Grundschule Arnkielstraße natürlich richtig gut und zwei Minuten später stehen wir vor der Wache.

Der diensthabende Wachtmeister zeigt uns die Monitore, die zu den Überwachungskameras gehören. Einmal, erzählt er, habe jemand Anzeige wegen einem Taschendiebstahl erstattet und die Diebe haben ihre Beute direkt unter einer der Kameras in Augenschein genommen. Die konnten dann schnell gefasst werden.

Junge Ausreißer kommen ins Aquarium bis sie abgeholt werden. Fische und Wasser gibt es nicht. Aber der Raum ist klein, rechteckig und verglast und ähnelt irgendwie tatsächlich einem Aquarium. Das besondere Highlight war die Besichtigung einer Zelle. Aber bleiben möchte lieber keiner, bequem ist anders und für jeden Toilettengang muss man Bescheid sagen. Da probieren wir lieber noch die Handschellen aus und gucken uns an, wo Verdächtige vernommen werden. Bei der Abnahme von Fingerabdrücken bekommt man keine schwarzen Finger mehr, denn heutzutage läuft alles digital.

Den Ausflug begleitet haben Thorsten Bräuer und Karin Retzmann sowie Marion Dodt von der Lawaetz-Stiftung.

Aktuelles

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