Bildende Kunst

Im Kunstunterricht soll im weitesten Sinne „ästhetisches Verhalten“ ausgebildet und gefördert werden. Die Kinder malen und zeichnen, bauen und konstruieren, formen und basteln. Sie legen unterschiedlichste Sammlungen an, stellen einzigartige Wesen aus Recycling-Materialien her, collagieren mit alten Zeitungen und Illustrierten und fotografieren persönlich wichtige Dinge, Orte und Menschen...

Wir legen Wert darauf, dass die Kinder von Anfang an aus einem breiten gestalterischen Ausdrucksrepertoire auswählen und zu individuellen Lösungen kommen können.

Neben dem regelmäßigen Klassenkunstunterricht mit einer großen Palette an künstlerischen Tätigkeitsformen halten wir zusätzliche Angebote im Ganztagsbereich und in der Mittagsfreizeit vor. In zwei Kinderkunstklubs haben zwei feste Kindergruppen die Gelegenheit ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu vervollkommnen, Schlüsselkompetenzen zu erwerben und ihr Selbstbewusstsein zu stärken – und das ein ganzes Schuljahr lang.

Die Kinder sollen Entdecker und Forscher sein, ihre Imaginationskraft einsetzen dürfen und spontan und sinnlich auf Kunstwerke reagieren bzw. sie erschaffen. Das Kennenlernen und handelnde Erproben künstlerischer Techniken steht dabei immer im Vordergrund.

Daneben spielt die Reflexion des eigenen künstlerischen Schaffens eine wichtige Rolle, denn ohne Reflexion können die Kinder keine Bildkompetenz für die Rezeption und das Verstehen von Kunstwerken ausbilden.

Unser Kunstunterricht lässt sich in vier Aufgabenbereiche gliedern:

  • Anregung ästhetischer Wahrnehmungs- und Erfahrungsprozesse in  Produktion und Rezeption
  • Schulung handwerklicher Fähigkeiten
  • Entwicklung einer eigenen Gestaltungskompetenz
  • Ermutigung und Unterstützung bei der Kunstbetrachtung – so oft es geht an Orten, an denen Originale ausgestellt sind.

Last not least ist unser Kunstunterricht in besonderer Weise geeignet, die Heterogenität der Kinder als Chance für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit eines jeden konstruktiv zu nutzen. Im bildnerischen Tun zeigen sich keine Differenzen in der Sprache. Es kommen keine religiösen und sozialen Unterschiede zum Tragen und auch das intellektuelle Vermögen zeigt sich kaum in den künstlerischen Produkten der Kinder. Insofern dient unser Kunstunterricht auch in besonderer Weise dem Gedanken der Inklusion und seiner Umsetzung.

November 2015, Sybille Ekrut

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