Schulkunstkalender

Alle Jahre wieder oder wie der Schulkunstkalender entsteht

Im Laufe eines Jahres entstehen in einer Schule (besonders wenn sie ein kulturelles Profil hat) eine Menge Kunstwerke. Produziert jedes unserer ca. 300 Schulkinder in jeder Schulwoche nur ein einziges Bild oder Kunstwerk ergibt das über das Jahr gerechnet die unglaubliche Anzahl von 11.700 (in Worten elftausendsiebenhundert!) Kunstwerken.

Wie sucht man da die „richtigen“ Bilder für den Jahreskalender aus?

Richtig oder falsch gibt es in der Kunst ja bekanntlich nicht und das gilt auch für den Schulkunstkalender. Die Schönheit des Werkes liegt auch hier im Auge der Betrachter und - als verantwortliche „Bildredakteurin“ - zuerst in meinen.

Dabei gehe ich nach nur wenigen Grundsätzen vor:

Die Bilder sollen aus verschiedenen Klassenstufen stammen.

Es sollen Werke von Mädchen und Jungen sein.

Es sollen verschiedene Techniken zu sehen sein.

Ein schnell hingeworfenes Bild eines einzelnen Kindes, gilt es als begabt oder nicht hat die gleiche Berechtigung wie eine große Gemeinschaftsarbeit an der sehr lange von vielen gearbeitet wurde.

Das ist in dem aktuellen Kalender 2016 am „Neptun“ vom  Märzblatt und der Miro-Interpretation auf dem Septemberblatt zu sehen.

Letzteres wurde von einer 4. Klasse für unser neues Lehrerzimmer mit Acrylfarbe auf Leinwänden gemalt und misst 2,10m x 1.80m.

Der „Neptun“ wurde von einem Drittklässler beim Säubern seines Arbeitstisches (nach Bildern in Spritztechnik) mit dem Putzlappen  auf die Tischplatte gezaubert... ein Bild das nur wenige Sekunden Bestand hatte bevor es im wahrsten Sinne des Wortes vom Tisch gewischt wurde.

Der hinreißende Eisbär auf dem Februarblatt stammt von einem Erstklässler der ein Stückchen Kunstfell in einer Restekiste gefunden und – statt als Nikolauszutat (das eigentliche Thema) – sehr kreativ anders verwendet hat.

Das Novemberblatt zeigt einen ganz kleinen Ausschnitt eines großen Druckbildes aus dem Themenkreis „Alles nur schwarz-weiß“.

Und für das Deckblatt standen 12 der ca. 150 Phantasie-Insekten Modell, die von Kindern des 2. Jahrgangs aus Knete und allerlei Recyclingmaterialien entwickelt wurden.

Die Arbeit des Auswählens und Zuordnens der Kunstwerke zu den Monaten macht mir jedes Mal großen Spaß und ich kann das ganze Schuljahr noch einmal von einer seiner schönsten Seiten Revue passieren lassen. Ich danke allen kleinen Künstlerinnen und Künstlern für ihre tollen Einfälle und wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß bei der Arbeit und Stolz auf ihre Produkte.

Sybille Ekrut

Aktuelles

Termine für individuelle Beratungsgespräche bietet die Schulleitung nach tel. Absprache an. Vereinbaren Sie einen Termin unter 040/428-9357-40.

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